Eigene Projekte

„Schattenjagd“

Ende 2018 schrieb Autor Robert Corvus (https://www.robertcorvus.net/) einen Kurzgeschichten-Wettbewerb zu seiner „Schattenherren“-Trilogie aus, in der neue Geschichten zu seiner erdachten Welt entstehen sollten.
Ich beteiligte mich an dem Wettbewerb und möchte euch hier gerne meinen Beitrag zum Lesen vorstellen. Nach der Einsendung habe ich die Rückmeldungen des Autors beherzigt und kleine Verbesserungen vorgenommen sowie das Ende leicht umgestaltet.

Und nun viel Spaß beim Lesen!

Schattenjagd

Weiter. Nur noch ein kleines Stück. Doch Avilas Beine wollten ihr den Dienst versagen. Widerwillig gestand sie ihnen eine Pause zu. Mit ihren tiefen Atemzügen drang die Kälte in sie ein, dass sie fröstelte. Sie widerstand dem Impuls, sich gegen kalten Fels zu lehnen, um ihrem Körper etwas von der nötigen Ruhe zu gönnen, nach der er bereits klagend verlangte.

Sie wagte einen Blick bergab, auf den beschwerlichen Weg, den sie bis hierher zurückgelegt hatte. Mehr als eine Halbstunde hatte sie bis zum Fuße des Berges sicher nicht gebraucht, doch der mühsame Aufstieg jenseits aller Pfade war kräftezehrender als sie vermutet hatte und dauerte bestimmt schon einige Stunden an. Silions großzügiger Schein dieser Nacht belegte das Dorf in der Ferne mit einem hellen Silberschleier, sodass es aussah, als wäre der Ort noch erleuchtet.

Ob bei Hartog tatsächlich Licht brannte? War ihr Verschwinden schon bemerkt worden und Hartog bereits auf der Suche nach ihr?

Er durfte sie nicht finden! Nicht in dieser Nacht und in keiner anderen! Nicht auszudenken, welchen Preis sie für ihre Flucht zahlen müsste. Wochenlang würde er sich ganz und gar ihr widmen, bis nichts mehr von ihr übrig bliebe. Sie hatte es gesehen. Bei Willem hatte er es geschafft. Willem hatte keinen Glanz mehr in den Augen, keine Kraft mehr, um weiterzuleben und auch keine, um sein qualvolles Dasein zu beenden.

Sie schaute auf ihre linke Hand herab, die Willems Hand gehalten hatte, als sie noch gemeinsam an ein Entkommen geglaubt hatten. Dieselbe Hand, an der Hartog eine Woche später getestet hatte, wie ihr verbranntes Fleisch riechen mochte.

Wie hübsch sie doch einmal gewesen war. In dieser fernen, verblassenden Erinnerung, bevor der Silberkrieg ihr Dorf erreichte und das Schwarze Heer es in die Schatten gezwungen hatte. Seitdem hatte die Finsternis Einzug gehalten und Avilas Körper und Seele in Ketten gelegt. Doch nicht mehr!

Es wurde Zeit. Schwankend vor Müdigkeit, doch entschlossen, setzte sie ihre nächsten Schritte und erklomm weiter den unbarmherzigen Berg. Eng an Stein gepresst, mit der begierig lauernden Tiefe unter ihr, kämpfte sie sich vorwärts. Der Berg verlangte ihr Kraft ab, die ihr gefühlt schon eine Ewigkeit nicht mehr zur Verfügung stand. Auch wenn das Hochgefühl, das sie beim Passieren der Dorfgrenze überkommen hatte, ihr Herz für einen Moment leicht wie eine Feder hatte werden lassen. Nun flatterte es panisch, wenn gelöstes Gestein die strenge Stille der kahlen Felsen durchbrach. Ängstlich sah sie sich dann um und lauschte.

Weiter. Bald würde sie den Gipfel erreichen. Sie schauderte beim Gedanken daran, dass danach auch noch der Abstieg zur anderen Seite zu bewältigen war.

Avila stützte ihren Fuß auf einem Vorsprung ab, doch dieser brach unter ihr weg. Sie rutschte ein Stück steilen Fels hinab, bis sie auf einem flachen Stück zur Ruhe kam.

Fluchend biss sie die Zähne zusammen. Schürfwunden brannten auf ihrer Haut. Ein Stein bohrte sich Avila schmerzhaft in den Rücken. Ihr war nach Weinen zumute. Doch sie hatte gelernt, das Gefühl zu unterdrücken: Tränen stachelten an.

Sie setzte sich auf. Da wurde ihre Aufmerksamkeit von einem roten Leuchten eingefangen. Es ging von dem Stein aus, auf dem sie so unsanft gelandet war. Kaum zu glauben! Das war ein echter Rubin. Was für ein verrücktes Glück! Ein feiner grauer Schimmer zog sich durch ihn und raubte ihm etwas von seiner Schönheit. Das machte sie traurig. Ihr Blick fiel kurz auf das Narbengewebe auf ihrer Linken.

Dann wandte sie sich wieder ihrem Fund zu und streckte ihre Hand nach ihm aus.

»Das Wetter lässt uns keine andere Wahl. Wir müssen verharren und die Tagesrationen noch weiter herunterschrauben. Doch das Ziel bleibt dasselbe. Keine Zweifel werden uns von unserem heiligen Auftrag abbringen. Wer zweifelt, der verdient die Gunst der Mondmutter nicht. Wer jedoch treu …«

Avila fuhr erschrocken zusammen und ließ den Stein fallen. Was war das für eine Stimme in ihrem Kopf? Zögerlich nahm sie den Rubin wieder auf.

»Hoffnung ist mein Schwert in der Dunkelheit und unnachgiebig werde ich kämpfen gegen die Schrecken, die unsere Nächte heimsuchen …«

Konnte es sein? Es gab Geschichten von Mondschwertern, eingeschworenen Paladinen, die verbunden waren mit ihrer Rüstung und insbesondere dem Rubin in ihrer Waffe. Was sie ihm zu Lebzeiten anvertrauten, das hallte in den Edelsteinen nach, selbst wenn der Träger bereits ins Nebelland gegangen war. War es normal, dass sie diese Gedanken hören konnte?

Ob hier oben nahe dem Gipfel einst ein Paladin gegen die Ondrier gekämpft hatte? Sie schob ihr Kinn vor. Hätte er doch nur gewonnen!

Kurzentschlossen steckte sie den Stein in die Tasche ihrer abgetragenen und nun auch zerfetzten Hose. Vielleicht, ja vielleicht, war es ein Zeichen, dass heute die Ondrier unterliegen würden. Mit einem grimmigen Lächeln machte sie sich wieder an den Aufstieg.

Avilas Magen rebellierte gegen die Handvoll Beeren und Wurzeln, über die sie sich vor lauter Hunger gerade erst hergemacht hatte. Hoffentlich waren sie auch genießbar. Was hatte sie sich nur dabei gedacht? Wie sollte sie hier draußen überleben? Jenseits des Berges kannte sie sich doch gar nicht aus! Hier war sie nicht einmal als Kind gewesen.

Die Einsicht kam reichlich spät. Am liebsten wollte sie laut schreien. Aus Verzweiflung. Um nach Hilfe zu rufen. Doch wenn Hartog hinter ihr her war, durfte sie das nicht riskieren. Zumal sie das Gefühl nicht loswurde, auf der Stelle zu treten. Ob sie hier schon einmal lang gekommen war? Ach, diese Bäume sahen doch alle gleich aus!

Wie hatte sie sich in ihrer kalten Kammer, im Unrat liegend, nach Freiheit gesehnt! Jetzt hatte sie davon mehr als sie bewältigen konnte. Ihre Füße glühten, als ob sie über heiße Kohlen liefe. Die verfärbten Unterseiten machten ihr Angst. Avila wusste, dass Dreck Entzündungen verursachen konnte.

Hartog hatte es geliebt, mit den spitzen Fingernägeln seiner bleichen Hände die Eiterblasen auf ihrem Rücken aufzustechen, vor allem, wenn sie sich dabei wand und stöhnte wie im Liebesspiel. Der faulige Geruch stieg ihr beim bloßen Gedanken daran erneut in die Nase und sie unterdrückte ein Würgen.

Wieder einmal griff Avila nach dem Stein in ihrer Tasche. Nie hätte sie gedacht, dass der Fund dieses kleinen Rubins so bedeutsam für sie werden könnte. In der Einsamkeit der nachfolgenden Tage war er Avilas einzige Gesellschaft.

Mittlerweile kannte sie auch den Namen des Paladins, dem der Rubin gehört hatte: Kletus. Und offenbar war er tatsächlich im Kampf gegen die Ondrier gefallen. Es waren nicht nur ermutigende Gedanken, die er mit dem Rubin geteilt hatte. Seine Trauer um den Verlust von Kameraden hatte sie mitfühlend angehört. Er hatte sie an Ort und Stelle verbrannt, aus Angst, ein Osadro könne sich ihrer Leichname bemächtigen und sie befehligen. In ihrer Pein hatte sie fast vergessen, welche Schrecken noch weiter im Norden herrschten.

»… ich war über den Punkt hinaus, Angst zu empfinden. Nichts konnte mich erreichen und eine innere Ruhe ergriff von mir Besitz. Einen kühlen Kopf zu bewahren, das kann den Unterschied ausmachen zwischen Leben und Tod …«

Einen besseren Rat würde sie nicht bekommen. Also lief sie unbeirrt los, mit der fremden, doch immer vertrauter werdenden Stimme an ihrer Seite.

Kletus stammte aus Akene. Er vermisste seine Heimat, die unberührt weit entfernt irgendwo in Ilyjia lag. Das farbenfrohe Stadtleben klang so herrlich. Bunte Märkte. Laute Menschen, die ausgelassen feierten. Wer wusste schon, was die Zukunft brachte? Vielleicht würde sie sich eines Tages dorthin aufmachen und sogar Rhenior suchen, für den Kletus eine heimliche Liebe gehegt hatte, so zart in Worte gekleidet, dass sie unvermeidlich an Willem denken musste. Auch wenn dieser nur noch eine leere Hülle war.

»… verlor ich meine Deckung und der Kampf war entschieden. Morgen werde ich nicht den gleichen Fehler machen …«

So setzte sie ihren Weg fort und wann immer ein Rascheln im Gebüsch oder der Laut eines Tieres sie beunruhigte, bot Kletus Ablenkung das Gefühl, nicht völlig allein zu sein.

Nah einem Bach suchte sie sich einen Schlafplatz unter dem hohlen Stamm eines umgestürzten Baumes, der ihr vor dem einsetzenden Regen Schutz bot. Während sie sich dort auf etwas Blattwerk zusammenkauerte, lauschte sie zitternd den Geschichten eines Helden, der unerschütterlich an das Gute geglaubt hatte.

Kletus hatte für viele Menschen den Tod abgewendet. Wenn er auch nicht den Einmarsch in ihr Dorf hatte verhindern können. Wie auch? Die Tore waren damals von innen geöffnet worden. Der Feind hatte längst einen Platz in ihren Reihen gehabt. Wie nah er gewesen war, hatte sie erst begriffen, als Avilas Eltern sie verraten und Hartog zum Geschenk gemacht hatten, um ihre eigene Haut zu retten.

Sie spürte im Inneren eine Flamme des Hasses brennen, wenn sie sich vorstellte, wie sie gemütlich zusammensitzen mochten, lachend über harmlose Dinge ihres unbeschwerten Lebens. Mutter. Vater. Und auch ihre Geschwister, die unverdient ohne Leid aufwuchsen und die kleine Avila höchstwahrscheinlich schon längst aus ihrer Erinnerung gestrichen hatten, während sie unvorstellbare Qualen litt. Doch sie würde niemals vergessen!

»Wo ist mein unartiges Mädchen? Komm raus!«

Schlagartig war Avila hellwach und das pure Entsetzen fuhr ihr durch Mark und Bein. Hartog! Er hatte sie gefunden!

Nein. Noch nicht. Aber was sollte sie tun? In ihrem Versteck bleiben? Wegrennen? Sie bemühte sich verzweifelt darum, lautlos zu atmen. Dabei blieb ihr nach kurzer Zeit so wenig Luft, dass sie umso lauter nach ihr schnappen musste. Kalter Schweiß brannte in ihren Augen und ihr Magen krampfte sich zusammen.

Avila versuchte, durch einen Spalt im Baumstamm ihren Verfolger auszumachen. Heute überstrahlte Stygron seine Geschwister Silion und Vejata und tauchte Hartogs Umriss gerade mal fünf Schritt entfernt in ein bedrohliches rotes Licht. Bildete sie es sich nur ein oder hörte sie unter seinem Mantel seine geliebten Folterwerkzeuge klimpern? Mit Mühe unterdrückte sie einen Brechreiz.

»Ich muss zugeben, dass du mich gut unterhalten hast. Doch treibe es nicht zu weit, sonst verliere ich mein Interesse an dir.« Er lachte schallend.

Ein Rabe flog aufgescheucht davon.

Avila sprang auf, um sich hastig ins Gebüsch zu schlagen, da fegte etwas gegen ihr Bein. Greller Schmerz schoss durch ihren Körper. Sie keuchte auf und krachte der Länge nach hin. Schleunigst drehte sie sich um und rappelte sich humpelnd auf.

Schon stand er ihr gegenüber.

Avila versuchte gar nicht erst, von ihm wegzukommen. Angst lähmte sie. Sie fühlte sich ihm einmal mehr ausgeliefert.

Hartog baute sich grinsend vor ihr auf, in der Hand einen Schürhaken, dessen Anblick ihr namenloses Grauen bescherte.

»Schau, was ich dir mitgebracht habe.« Liebevoll streichelte er das Instrument, mit dem er sie des Öfteren malträtiert hatte. Ihm war es ein Vergnügen, damit Löcher in ihren Leib zu bohren.

»Ihr hattet eine so innige Zeit zusammen, nicht wahr?«

Hartog holte mit dem Eisen aus und traf Avilas linke Schulter.

Es gab ein unschönes Knacken. Der darauf folgende Schmerz zwang Avila in die Knie. Wimmernd wollte sie ihn um Gnade anflehen, da wurde sie sich des Gewichts in ihrer Tasche bewusst.

Die letzten Tage hatten sie verändert. Avila hatte schon ganz vergessen gehabt, wie das Leben früher einmal gewesen war. Kletus hatte sie daran erinnert. Sein Leben lang hatte er gekämpft und nie die Hoffnung verloren. Wie schnell hatte sie sich hingegen in ihr Schicksal ergeben! Er hatte versucht, sie alle zu beschützen. Sie hasste die Ondrier dafür, dass sie einen so guten Menschen von Eloys Antlitz getilgt hatten. Sie hasste sie für alles, was sie ihm und ihr angetan hatten. Avila biss die Zähne zusammen und wagte, den Kopf zu heben. Hasserfüllt starrte sie Hartog geradewegs in seine kalten, grausamen Augen.

Er lächelte amüsiert.

»Ich muss zugeben, deine Ausdauer fasziniert mich. Diese Unnachgiebigkeit in deinem Blick ist höchst erfreulich. Ich wusste, dass mehr in dir schlummert. Wunderbar, welche Finsternis die Finsternis gebären kann.«

Vorsichtig, damit er die Bewegung nicht bemerkte, versuchte sie, einmal mehr in ihrer Tasche nach dem Rubin zu greifen. Doch so ungelenk wie sie nun war, fiel er heraus auf den Waldboden. Im Schein Stygrons leuchtete er in dieser Nacht viel greller, fast wie eine eigene Lichtquelle.

»Was …« Verdutzt glotzte Hartog auf das rote Juwel.

Jetzt oder nie. Sei mutig! Wie Kletus! Ihre Finger tasteten am Boden. Sie war sich nicht sicher, ob es ein Stein oder ein Stock war, sie nahm all ihren Mut zusammen und schleuderte es Hartog entgegen.

Sie traf. Er taumelte und löste den Griff um den Haken, welcher dumpf zu Boden fiel.

Avila warf sich nach vorn und fasste das Eisen.

Erstaunt befühlte Hartog seine Stirn und betrachtete ungläubig das Blut an seiner Hand.

Kletus … was hatte er gesagt? Einen kühlen Kopf bewahren und den Unterschied machen zwischen Leben und Tod. Ja, sie war bereit. Locker wog sie den Schürhaken in der Hand. In diesem Moment hatte sie keine Angst mehr. Mit all der ihr noch zur Verfügung stehenden Kraft drosch sie auf Hartog ein, der ihr nichts mehr entgegensetzen konnte und gekrümmt zu Boden ging. Das war für Willem! Jauchzend genoss sie ihre Überlegenheit. Es fiel ihr schwer, sich zu zügeln, so viel unbändige Lust empfand sie bei jedem Schlag, den sie ihm versetzte.

Hartog rührte sich nicht mehr. Sie hielt inne. Er sah sie an, als würde er sie zum ersten Mal sehen. Gebrochenes Flüstern drang zwischen seinen unbewegten Lippen hindurch: »Nun verstehst du die Finsternis … gleich wirst du ein Teil von ihr werden …« Ein letztes hässliches Gekicher und sein Gesicht gefror. Seine Augen wurden starr.

Die letzte Worte eines Irren. Wie erbärmlich er doch war. Behutsam hob Avila den Rubin vom Boden auf.

»Heute Abend werde ich dir eine Geschichte erzählen.«

Da knackte es hinter Hartogs Leiche im Gebüsch. Ein Schatten schälte sich heraus. Riesige Füße, fast schon Pranken, schoben sich über den Boden auf sie zu. Schlaksig, mit lang gestreckten Gliedmaßen, war der Körper, zu dem sie gehörten. Die Kleidung, obwohl in Fetzen gerissen, erkannte sie dennoch wieder und musste sich überwinden, dem Wesen ins Gesicht zu sehen. Von Willems zarten Gesichtszügen war nichts mehr geblieben. Ein breiter Mund mit unregelmäßigen, spitzen Zähnen ließ ihn fortwährend grinsen. Ein giftiger Schimmer lag auf seiner Haut. Sie suchte nach seinen Augen. Nach einem Zeichen, dass in dieser untoten Gestalt, die auf sie zuwankte, noch ein Zeichen von dem Menschen übrig war, den sie einmal so gut gekannt hatte. Aus tiefliegenden Augen starrte die Kreatur sie an.

Der Edelstein rutschte aus ihrer zitternden Hand und landete erneut auf dem erdigen Untergrund. 

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