Rezensionen

Rezension „The couple next door“

Selten ist ein Thriller-Debüt so gelungen wie bei Shari Lapena mit „The couple next door“.

Es war eine schreckliche Idee, nebenan zu feiern, während das Baby daheim in seinem Bettchen schläft. Wie schrecklich, wird Anne und Marco Conti erst klar, als sie ihre Cora nach der Feier nicht mehr in ihrem Bettchen vorfinden. Wo ist die Kleine hin? Wer hat sie entführt? Und wie viel Zeit bleibt ihnen, sie zu finden?

Im rasanten Tempo stürzen wir uns direkt ins Geschehen, erleben die Verzweiflung, die Vorwürfe, das Misstrauen und die Verdächtigungen hautnah mit. Spannung ist von Anfang an garantiert. Der fliegende Wechsel der Charakterperspektiven gleicht dem Schwenk einer Kamera, die immer wieder eine andere Person in den Fokus holt. Und tatsächlich scheint es, als habe jede auch ihr eigenes Bündel zu tragen und sei einen genaueren Blick wert. Düstere Geheimnisse werden mit der Zeit ans Licht gezerrt. Währenddessen bleibt reichlich Platz zum Mitraten und Mitfiebern.

Sehr gut erdacht und perfekt umgesetzt. Ich mochte das Buch nicht aus der Hand legen, so nah fühlte ich mich der Handlung. Das wird gewiss nicht mein letzter Lapena-Roman gewesen sein.

Ein kleiner Bonus für „Grey’s Anatomy“-Fans: Die Autorin hat offenbar einen Faible für Charakternamen, die es auch schon aus Shonda Rhimes Feder gab. Viel Spaß beim Entdecken!

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2 Kommentare zu „Rezension „The couple next door“

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